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Zusammenarbeit von WANO und EDF beim Nuclear Safety Symposium

Im Frühjahr diesen Jahres kamen Führungskräfte aus der weltweiten Nuklearindustrie in London zusammen, um ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der nuklearen Sicherheit auszutauschen.
Gavin Greene, Herausgeber, Inside WANO

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Im April diesen Jahres kamen Delegierte von 78 Organisationen aus der ganzen Welt in London zusammen, um ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der nuklearen Sicherheit auszutauschen. Sie nahmen am zweiten Nuclear Safety Symposium teil, das von EDF Energy und EDF mit Unterstützung der WANO organisiert wurde. Vincent de Rivaz , der EDF Energy Chief Executive eröffnete die Veranstaltung, die genauso erfolgreich war wie das erste Symposium, das 2014 in Paris stattfand.

Das Symposium ist eine Demonstration dafür, dass die WANO ihre Mission: die Maximierung der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Kernkraftwerken in der ganzen Welt durch Zusammenarbeit, um die Leistung durch gegenseitige Unterstützung, den Austausch von Informationen und die Nachahmung der besten Verfahren zu bewerten, zu vergleichen und zu verbessern, Ernst nimmt.

An der Veranstaltung nahmen Führungskräfte aus der weltweiten Nuklearindustrie teil, sie vertraten Energieversorgungsunternehmen, Behörden, Regierungen und Fremdfirmen, die im Bereich Planung, Bau, Betrieb und Rückbau von Kernkraftwerken tätig sind. Außerdem waren auch Interessenvertreter anwesend.

Zu den beim Symposium diskutierten Themen gehörten die wachsende Bedeutung der Kernenergie zur zuverlässigen Stromerzeugung mit geringem Kohlenstoffeinsatz, die Renaissance, die die Kernenergie durch den Bau neuer Anlagen erlebt und die sichere Laufzeitverlängerung der bestehenden Anlagen.   

In seiner Eröffnungsansprache sagte Vincent de Rivaz: „In unserer Branche sind Betriebssicherheit und Schutz unsere vorrangigen und nachhaltigen Prioritäten. Zusammen zeigen wir, wie wir als Branche unsere Erfahrungen über geographische und Unternehmensgrenzen hinweg miteinander teilen, um sicherzustellen, dass die gewonnenen Erkenntnisse bekannt gemacht und beachtet werden. Die WANO spielt dabei eine entscheidende Rolle.

„Die Betreiber kerntechnischer Anlagen müssen gegen Risiken für die Sicherheit wie Terrorismus oder Angriffe auf die Cyber Security gewappnet sein. Die digitale Revolution hat auch die Kommunikationsgewohnheiten der Menschen untereinander verändert, was natürlich auch Auswirkungen auf Offenheit und Transparenz hat. Die Zusammenarbeit innerhalb unserer Branche, zwischen den Unternehmen und über die Grenzen hinaus ist auch weiterhin von höchster Bedeutung bei der Benennung und bei den Vorsichtsmaßnahmen gegen diese Risiken und Gelegenheiten."

Jacques Régaldo, der Chairman der WANO, bemerkte: „Viele wichtige Themen sind besprochen worden und in einer Zeit großer Veränderungen und zahlreicher Debatten über die Kernenergie ist es wichtig, diese Gelegenheit für einen offenen Meinungsaustausch zu nutzen. Die besprochenen Themen spiegeln die Herausforderungen wider, denen sich die Nuklearindustrie heute gegenübersieht: neue Projekte für Neulinge in der Branche, die Herausforderungen durch alternde Anlagen, ein wachsender Bedarf an Information und Transparenz sowie die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, die in vielen Ländern herrschen.

„Die Aufgabe der WANO besteht nicht darin, die Kernenergie zu fördern, sondern sie muss auf die Grundsätze für die nukleare Sicherheit fokussiert bleiben. Die WANO wird als starke, vereinte und wachsame Gemeinschaft angesehen, deren Mission es ist, die Sicherheitsstandards für den Anlagenbetrieb in der ganzen Welt zu erhöhen. Die global Gemeinschaft der Betreiber bleibt dieser Mission unermüdlich verpflichtet."

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